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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Unternehmensbereich 'Fotografie'

Fotoatelier Heidi Ahlborn, Zehntbreite 17, 37133 Friedland

Tel.: 0 55 04 - 9 83 20

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§ 1 Allgemeines

1. Die nachfolgenden AGB gelten für alle dem Fotografen erteilten Aufträge. Sie gelten als

vereinbart, wenn ihnen nicht umgehend widersprochen wird.

2. "Lichtbilder" i.S. dieser AGB sind alle vom Fotografen hergestellten Produkte, gleich in

welcher technischen Form oder Medium sie erstellt wurden oder vorliegen. (digitale

Bilddaten, Präsentationen, Papierbilder, usw.)

§ 2 Urheberrecht

1. Dem Fotografen steht das Urheberrecht an den Lichtbildern nach Maßgabe des

Urheberrechtsgesetzes zu.

2. Die vom Fotografen hergestellten Lichtbilder sind grundsätzlich nur für den eigenen

Gebrauch des Auftraggebers bestimmt. Die Übertragung von Nutzungsrechten bedarf einer

gesonderten Vereinbarung und Vergütung.

3. Überträgt der Fotograf Nutzungsrechte an seinen Werken, ist, sofern nicht ausdrücklich

etwas anderes vereinbart wurde, jeweils nur das einfache Nutzungsrecht übertragen. Eine

Weitergabe von Nutzungsrechten an Dritte bedarf der besonderen Vereinbarung.

4. Die Nutzungsrechte gehen erst über nach vollständiger Bezahlung des Honorars an den

Fotografen.

5. Der Besteller eines Bildnisses i. S. von § 60 UrhG hat kein Recht, das Lichtbild zu

vervielfältigen und zu verbreiten, wenn nicht die entsprechenden Nutzungsrechte übertragen

worden sind. § 60 Urheberrechtsgesetz wird ausdrücklich abgedungen.

6. Bei der Verwertung der Lichtbilder kann der Fotograf, sofern nichts anderes vereinbart

wurde, verlangen, als Urheber des Lichtbildes genannt zu werden. Eine Verletzung des

Rechts auf Namensnennung berechtigt den Fotografen zum Schadensersatz. Die original

Bilddaten verbleiben beim Fotografen. Eine Herausgabe der original Bilddaten an den

Auftraggeber erfolgt nur gegen gesonderte Vereinbarung.

§ 3 Vergütung, Eigentumsvorbehalt

1. Die Kosten für die Herstellung der Lichtbilder wird gemäß der Preisliste des Fotografen

(Preisangaben inkl. Mehrwertsteuer) berechnet; erforderliche und nicht in der Preisliste

aufgeführte Nebenkosten (Reisekosten, Modellhonorare, Spesen, Requisiten, Fremdstudiomieten,

etc.) sind vom Auftraggeber zu tragen.

2. Rechnungen sind innerhalb von 8 Tagen ohne Abzug zahlbar.

3. Bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises bleiben die gelieferten Lichtbilder

Eigentum des Fotografen.

4. Hat der Auftraggeber dem Fotografen keine ausdrücklichen Weisungen hinsichtlich der

Gestaltung der Lichtbilder gegeben, so sind Reklamationen hinsichtlich der Bildauffassung,

sowie der künstlerisch- technischen Gestaltung ausgeschlossen. Wünscht der Auftraggeber

während oder nach der Aufnahmeproduktion Änderungen, so hat er die Mehrkosten zu tragen.

Der Fotograf behält den Vergütungsanspruch für bereits begonnene Arbeiten.

§ 4 Haftung

1. Der Fotograf verpflichtet sich, den Auftrag mit größtmöglicher Sorgfalt auszuführen,

insbesondere ihm überlassene Aufnahmeobjekte, Vorlagen, Filme, Displays, Layouts

sorgfältig zu behandeln. Er haftet für entstandene Schäden nur bei Vorsatz oder grober

Fahrlässigkeit.

2. Der Fotograf verpflichtet sich die original Bilddaten sorgfältig aufzubewahren. Er ist

jedoch berechtigt, falls nichts anderes vereinbart, fremdes und eigenes Bildmaterial (original

Bilddaten) nach 2 Jahren zu vernichten. Für Beschädigung und Vernichtung der original

Bilddaten haftet er nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

3. Der Fotograf verpflichtet sich, seine Erfüllungsgehilfen sorgfältig auszusuchen und

anzuleiten. Darüber hinaus haftet er für seine Erfüllungsgehilfen nur bei Vorsatz und grober

Fahrlässigkeit.

4. Der Fotograf haftet für die Lichtbeständigkeit und Dauerhaftigkeit der Lichtbilder nur im

Rahmen der Garantieleistungen des Herstellers des Fotomaterials. Er haftet nicht für Schäden,

die durch unsachgemäße Behandlung der Lichtbilder durch den Besteller entstehen. Für

eigenes Verschulden haftet der Fotograf nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

5. Der Fotograf ist berechtigt, Fremdlabore zu beauftragen. Er haftet nur für eigenes

Verschulden und nur für vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten. Falls ein Schaden

durch das Fremdlabor verursacht wurde, tritt er seine Schadensersatzansprüche gegen das

Fremdlabor an den Auftraggeber ab.

6. Retuschen und Kaschierarbeiten erfolgen ausschließlich auf Gefahr des Auftraggebers,

soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Für eigenes Verschulden haftet der

Fotograf bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

7. Die Versendung von Filmen, Lichtbildern und Vorlagen erfolgt auf Kosten und Gefahr des

Auftraggebers, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

8. Beanstandungen offensichtlicher Mängel sind innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt der

Lichtbilder schriftlich beim Fotografen geltend zu machen. Für die Wahrung der Frist gilt der

Eingang der Mängelrüge beim Fotografen.

 

§5 Nebenpflichten

1. Der Auftraggeber versichert, dass er an allen dem Fotografen übergebenen Vorlagen das

Vervielfältigungs- und Verbreitungsrecht sowie bei Personenbildnissen die Einwilligung der

abgebildeten Personen zur Veröffentlichung, Vervielfältigung und Verbreitung besitzt.

Ersatzansprüche Dritter, die auf der Verletzung dieser Pflicht beruhen, trägt der Auftraggeber.

2. Der Auftraggeber verpflichtet sich, die Aufnahmeobjekte rechtzeitig zur Verfügung zu

stellen und unverzüglich nach der Aufnahme wieder abzuholen. Holt der Auftraggeber nach

Aufforderung die Aufnahmeobjekte nicht spätestens nach zwei Werktagen ab, ist der Fotograf

berechtigt, gegebenenfalls Lagerkosten zu berechnen oder bei Blockierung seiner

Studioräume die Gegenstände auf Kosten des Auftraggebers auszulagern. Transport- und

Lagerkosten gehen zu Lasten des Auftraggebers.

3. Der Fotograf verpflichtet sich, die Aufnahmegegenstände sorgfältig zu behandeln, er haftet

für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

§6 Leistungsstörungen, Ausfallhonorar

1. Überlässt der Fotograf dem Auftraggeber mehrere Lichtbilder zur Auswahl, hat der

Auftraggeber die nicht ausgewählten Lichtbilder innerhalb einer Woche nach Zugang, wenn

keine längere Frist vereinbart wurde, auf eigene Kosten und Gefahr zurückzusenden. Für

verlorene oder beschädigte Lichtbilder kann der Fotograf, sofern er den Verlust oder die

Beschädigung nicht zu vertreten hat, Bezahlung verlangen.

2. Überlässt der Fotograf dem Auftraggeber Fotografien aus seinem Archiv, die nicht für den

Auftraggeber angefertigt wurden, so hat der Auftraggeber die verwendeten Fotografien

innerhalb eines Monats nach Eingang beim Auftraggeber, sofern keine längere Frist

vereinbart wurde, zurückzusenden. Schickt der Auftraggeber diese Fotografien trotz

zweimaliger Aufforderung nicht zurück, kann der Fotograf eine Blockierungsgebühr von

EUR 1,00 pro Tag und Lichtbild verlangen. Bei Verlust oder Beschädigung der Fotografien

kann der Fotograf, sofern er den Verlust oder die Beschädigung nicht zu vertreten hat,

Schadensersatz verlangen.

3. Wird die für die Durchführung des Auftrages vorgesehene Zeit aus Gründen, die der

Fotograf nicht zu vertreten hat, wesentlich überschritten, so erhöht sich das Honorar des

Fotografen, sofern ein Pauschalpreis vereinbart war, entsprechend. Ist ein Zeithonorar

vereinbart, erhält der Fotograf auch für die Wartezeit den vereinbarten Stunden- oder

Tagessatz, sofern nicht der Auftraggeber nachweist, dass dem Fotografen kein Schaden

entstanden ist. Bei Vorsatz oder Fahrlässigkeit des Auftraggebers kann der Fotograf auch

Schadensersatzansprüche geltend machen.

4. Liefertermine für Lichtbilder sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich vom

Fotografen bestätigt worden sind. Der Fotograf haftet für Fristüberschreitungen nur bei

Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

§7 Datenschutz

Zum Geschäftsverkehr erforderliche personenbezogene Daten des Auftraggebers können

gespeichert werden. Der Fotograf verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen des Auftrags bekannt

gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.

§8 Schlussbestimmungen

1. Erfüllungsort für alle Vertragsparteien für alle Verpflichtungen aus dem Vertragsverhältnis

ist der Sitz des Fotografen.

2. Sind beide Vertragsparteien Vollkaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts

oder ein öffentlich rechtliches Sondervermögen, so ist der Geschäftssitz des Fotografen als

Gerichtsstand vereinbart.

3. Sollten eine oder mehrere Regelungen dieser AGB unwirksam sein, so zieht dies nicht die

Unwirksamkeit des gesamten Vertrages nach sich. Die unwirksame Regelung wird durch die

einschlägige gesetzliche Regelung ersetzt.

Groß Schneen, 01.07.2009